Powerfood für den Herbst

Es wird kühler und mit dem stürmischen Wetter ist auch die Erkältungszeit wieder auf dem Vormarsch. Aber schniefenden Nasen und müden Gliedern haben wir jetzt mit saisonalen Produkten etwas entgegen zu setzen. Und das Beste: Die Lebensmittel sind totale Allrounder und schmecken in super vielen Varianten. Auf die Plätze, fertig, gesund!

Auch mal in den sauren Apfel beißen:

Nicht umsonst heißt es: „an apple a day keeps the doctor away.“ (also, ein Apfel am Tag hält den Doktor fern). Wir geben zu, das ist keine Neuheit, aber da der gute, alte Apfel im Herbst Erntezeit hat, wollten wir das knackige Obst nicht unerwähnt lassen. Es schmeckt aber auch einfach immer gut! Der Apfel ist eine perfekte Quelle für Vitamin C und Äpfel enthalten viel Pektin, eine Nahrungsfaserart die verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung hat. Deswegen eignet sich geriebener Apfel auch perfekt bei Magen-Darm Erkrankungen. Wichtig: Die meisten Vitamine und Spurenelemente befinden sich in der Schale, diese sollte deshalb mitgegessen werden.

Dolle Knolle: Multitalent Ingwer:

Jetzt kommt der wirkliche Erkältungsheld: Vorhang auf für die Ingwerknolle! Die scharfe Wurzel enthält viel Eisen, Vitamine, Kalzium, Kalium und ätherische Öle. Daher gilt Ingwer auch als Natur-Aspirin, sie lindert leichte Schmerzen. Noch immer nicht überzeugt? Vor allem bei Bronchialerkrankungen und Grippe helfen die Inhaltsstoffe. Auch hierbei lindert die Knolle Schmerzen. Zudem bringt uns die Schärfe zum Schwitzen. Gleichzeitig wirkt Ingwer schleimlösend. Bei Erkältungen empfiehlt sich daher heißer Ingwertee mit Zitrone oder Limette. Auch vorbeugend stärkt das warme Getränk unsere Abwehrkräfte.

Im ‚Die Peanuts‘ Style: „Wo bleibt der große Kürbis?“

Linus von der zeitlosen Comic-Serie: „die Peanuts“ glaubt in einer Folge an den Großen Kürbis, eine Kürbis-Gestalt, die zu Halloween den Kindern erscheint und ihnen Geschenke bringt. Der Kürbis steht aber nicht nur für Halloween, sondern scheint das Gefühl von Herbst so richtig zu verkörpern. Und so falsch liegt Linus gar nicht damit, den Kürbis so zu feiern. Denn das, meist orangene, Gemüse hat einen hohen diätetischen Wert. Kürbisse enthalten wenig Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß. Besonders in der essbaren Schale des Hokkaido Kürbis ist viel Beta Carotin enthalten. Dieser Stoff wirkt sich positiv auf das Bindegewebe, Haut und Nägel aus (besonders beim Butternut). Eine richtige Schönheitsbombe also. Weiterer Pluspunkt: Wer viel Kürbis isst, regt die Blasen- und Nierentätigkeit an. Sprich: So können wir ganz einfach auf natürliche Weise entwässern.

Wirsing(d) bereit:

Wirsing? Wirklich? Ja! Auch wenn es erstmal altbacken und langweilig klingen mag: Wirsing ist das Trendprodukt schlechthin. Ob es an der Veganer-Bewegung oder an der: „Wir trinken nur noch grüne Säfte wie in Hollywood“-Strömung liegen mag – Wirsing gibt es nun nicht mehr nur bei Oma. Aber im Herbst! Denn da hat der Kohl seine Saison. Wirsing ist insbesondere eine reichhaltige Quelle für Vitamin C. Im gegarten Zustand liefern 100 Gramm des Kohls ca. 25 Milligramm des Vitamins. Das entspricht einem Viertel des Tagesbedarfs. Verzehrt man Wirsing als Rohkost, ist der Gehalt sogar doppelt so hoch. Daneben liefert Wirsing Vitamin B6, Folsäure sowie Kalzium, Kalium und Eisen. Das Wunderkraut eignet sich für Eintöpfe oder Suppen oder für leckere Salate.

Wie süß ist das denn? : die Süßkartoffel:

Genau wie normale Kartoffeln sind auch Süßkartoffeln ein Gemüse für so ziemlich alle Fälle. Sie schmecken gebraten, gekocht, geröstet, frittiert und gebacken hervorragend und passen als Beilage zu so ziemlich allem. Oder einfach eine Süßkartoffel-Kürbis Suppe zaubern!

Klasse: Süßkartoffeln enthalten fast kein Fett und sind darum trotz relativ vieler sattmachenden Kalorien für die Figur eine gute Wahl. Die Knolle punktet mit ihrem hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die als hochwirksame Antioxidantien unsere Zellen vor freien Radikalen schützen und somit über eine hohe antientzündliche und antioxidative Wirkung verfügen. Süßkartoffeln sind außerdem eine tolle Quelle für Mineralstoffe und Vitamine. Mangan, Folat (Folsäure), Kupfer und Eisen sind reichlich enthalten – in stressigen Zeiten werden besonders viele Vitalstoffe benötigt und verbraucht, die nun u. a. von der Süßkartoffel geliefert werden können. Die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe in der Süßkartoffel stärken ganz nebenbei das Immunsystem.


Bilder: © Alliance – AdobeStock

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